Liebe Leser, liebe Leserinnen,

20141006_145218~2

in meiner Arbeit beschäftige ich mich mit vielen Themen des menschlichen Daseins. So wähle ich meine Beiträge  aus unterschiedlichen Bereichen des Lebens aus.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und vielleicht kann ich dadurch für den einen oder anderen Leser, einen neuen Impuls für sein eigenes Leben vermitteln.

Die verschiedenen Katagorien könnt ihr in der Seiteneiste abrufen.

Advertisements

Frodo ist da

Da ist der kleine Mann. Am 09.2.2017 in Rosenheim geboren. Ein Australien Shepherd.

Eigentlich wollte ich ja einen Assistenzhund aus ihm machen. Da ich jedoch so schlechte Erfahrungen mit dem Deutschen Assistenzhunde Zentrum gemacht habe, gab ich den Gedanken auf. Leider fand ich in ganz Deutschland keine bezahlbare Ausbildungsmöglichkeit. Dazu muss man wissen, dass es auch keine amtliche Qualitätssicherung hierfür in Deutschland gibt.  Lediglich eine Prüfung beim Veterinäramt bezogen auf den §11 Tierschutzgesetz sichert eine gewisse Kenntnis im Umgang mit dem Hund.

So entschloss ich mich hier im Umkreis eine gute Hundeschule zu besuchen und Frodo für mich selbst als “ kleinen Assistenzhund“ auszubilden. In erster Linie geht es mir jedoch darum, ihm ein glückliches und zufriedenes Hundeleben zu ermöglichen. Neben seiner Aufgabe als Begleiter und Dienstleister im meinem Leben, soll er viel Spaß und Freunde im Alltag haben. Ich habe mir da eine große Aufgabe aufgeladen. Aber es lohnt sich.

Deutsches Assistenzhunde Zentrum Betrug?

In eigener Sache:

Liebe Leser und Leserinnen,

nachdem mein Rocky im September verstorben ist, entschloss ich mich eine Ausbildung zum Assistenzhundetrainer zu machen. Ich wollte natürlich wieder einen Hund, aber aufgrund meiner eigenen körperlichen Behinderung einen Hund der mir eine Hilfe im Alltag  sein könnte und eventuell selbst als Trainer für Menschen mit Behinderung  arbeiten.

Nach einigen Recherchen stieß ich auf die Homepage des Deutschen Assistenzhunde Zentrum. Ich konnte mich mit der Art der Ausbildung schnell identifizieren. Auch schien der Preis der Ausbildung korrekt.  Ich rief die angegebene Kontaktperson an. Eine sehr freundliche und zuvorkommende Dame empfahl mir einen Weg der Ausbildung, welcher für mich in Frage käme. So z.B.“ Sie brauchen am Anfang keinen eigenen Hund. Sie erlernen in den Workshops praktische Fähigkeiten mit den Hunden der Trainer.  Workshops finden in Bayern und in Norddeutschland statt. Sie können Ihre Ausbildung selbst gestalten und sich ihre Zeit lassen.Sobald der Vertrag unterschrieben ist und Sie uns das Geld überwiesen haben, bekommen Sie 23 Skripte .Wenn Sie sich in der Lage fühlen selbst einen Hund für Kunden auszubilden, dann können Sie dies jederzeit.Sie dürfen unsere Homepage, Flyer und Visitenkarten benutzen und einen Standort für sich sichern lassen. Wir leiten dann Anfragen von Kunden an Sie weiter.“

So kamen die ersten Zweifel, nachdem die angekündigten Workshops in Bayern ständig ausfielen. So begann ich nachzufragen, was denn los sei. Meine ach so freundliche Kontaktperson, war plötzlich nicht erreichbar, das Telefon abgeschalten,  Mails wurden nur unzureichend beantwortet neue Termine für Workshops verzögert.

Dann fand doch tatsächlich einer statt. Es ging um Welpenauswahl. Die Referentin war leider krank, so dass eine Vertretung dies übernahm. Also es gab keinen Hund der Referentin, lediglich 5 Hunde der Teilnehmer. Wir lasen den ganzen Tag das Skript durch und hatten lediglich ca. 20 Min. praktische Arbeit an den mitgebrachten Hunden.

Wir Teilnehmer fanden jedoch heraus, dass dies der einzige Workshop  von Mai bis November 2016 unserer Gruppe war. Auch hatten die anderen Teilnehmer andere Ausbildungspreise und Verträge.

Unsere Kontaktperson gibt uns keine Adresse der Geschäftsführung heraus. Desweiteren werden Referenten teilweise nicht bezahlt.  Teilnehmer, die schon die komplette Ausbildung bezahlt haben, werden nicht mehr über eventuelle Workshops informiert.

Die angegebene Anschriften in  den Verträgen ( sind ja unterschiedlich) existieren nicht mehr.

Im Nachhinein kann ich nur sagen , es hätte mir auffallen müssen, dass keine Adresse der Geschäftsführung im Impressum steht und das irgendwie alles nicht mit rechten Dingen zu geht.

Was ich persönlich fatal finde ist, dass hier mit Menschen mit Behinderungen Geschäfte gemacht werden, egal ob als Auszubildende oder als Kunde. Eine wirkliche Qualitätsicherung für die Hunde als Service – Hunde gibt es nicht!!!!!

Jetzt kann jeder Leser und jede Leserin selbst entscheiden ob dies Betrug ist oder nicht.

P.S. für all meine Angaben gibt es Zeugen .

Marita mag ihren Körper nicht

Eines Tages kam Marita mit ihrer Mutter ( 18 Jahre ) in die Beratungsstelle.

Sie hatte ihr Erstgespräch bei einer Kollegin.

Marita war sehr unglücklich. Ihr Körper hatte sich nicht so entwickelt, wie sie es sich gewünscht hatte. Ihre Brüste unterschieden sich kaum von einem Jungen. Ansonsten war sie ein sehr hübsches, schlankes Mädchen.

Im Erstgespräch war ihre Verzweiflung wohl sehr spürbar und sie wollte sich ausschließlich über eine Brustvergrösserung informieren.  Meine Kollegin sah ihren Auftrag rein auf der psychischen Ebene. Sie sprach mit Marita darüber, dass es wichtig sei sich so zu akzeptieren, wie sie war. Sie würde ihr gerne dabei helfen. Marita war jedoch so auf eine Brustvergrösserung fixiert, dass sie sich nicht ernst genommen fühlte. Das spürte die Kollegin und sie bat um eine kurze Unterbrechung um sich mit mir zu beraten. Meine Kollegin war sehr entrüstet, dass sich Marita unbedingt operieren lassen wollte. Sie vermutete eine psychische Störung dahinter. Ebenfalls sei die Mutter mit der Situation überfordert und leide mit der Tochter. Da wäre sicher auch mal das Frauenbild in der Familie zu hinterfragen. Meine Gedanken waren zu erst andere. Warum kommen sie mit der Frage einer Brustvergrösserung in die Beratungsstelle? Warum informieren sie sich nicht bei einem Facharzt? Wie steht Marita sonst im Leben? Ist sie sonst psychisch stabil?  Was haben Marita und ihre Mutter für Erwartungen an das Erstgespräch? Warum ist meine Kollegin entrüstet und braucht meine Unterstützung? Hat sie da ihre eigene Meinung zum Thema Brustvergrösserung in den Fokus rücken lassen? All meine Gedanken teilte ich meiner Kollegin mit. Auch, dass es uns nicht zusteht unsere eigene Vorstellungen an Marita weiterzugeben. Oder gar sie dahin zu beeinflussen. Für Marita sei es doch wichtig, sich ausführlich über eine Brust – Op bei einem Facharzt zu erkundigen.  Ihr das Gefühl zu geben sie ernst zu nehmen. Ihr weitere Gespräche anzubieten, um mehr von ihr zu erfahren, um herauszufinden, ob die Op ihr Unglücklichsein verschwinden lassen würde. Oder ob sich das Unglücklichsein auf eine andere Art  wieder einstellen würde.

Meine Kollegin ging wieder zu Marita und ihrer Mutter.

Später erfuhr ich, dass meine Kollegin mit Maria weitere Termine ausmachte, Marita aber nicht mehr kam.

Ein Jahr später ließ sich meine Kollegin an ihren Schlupflider operieren.

 

 

 

 

Frau M.

Als Fr. M. zur 2. Sitzung kam, hatte sie einen Aktenordner dabei. Wir hatten ja vereinbart, dass sie mir die verschiedenen Schriftstücke, der “ Helfer“ mitbringe. Mit soviel Papier hatte ich nicht gerechnet. Ich bat um ein paar Minuten Zeit um mir einen Überblick zu verschaffen. Nach 10 Minuten entschloss ich mich, dass Schreiben des Kinderpsychotherapeuten an die Verfahrenspflegerin, genauer anzusehen. Darin stand, dass Fr. M. ihren Leon zu sehr an sich binde. Begründung war, dass Leon sich weigerte mit dem Therapeuten alleine im Zimmer zu bleiben, ja fast immer auf dem Schoß der Mutter bleiben wolle. Auch würde Fr. M. Leon ab und zu in ihrem Bett schlafen lassen und dies deute doch auf eine inzestuöse Beziehung zwischen Mutter und Sohn hin (diese Begründungen richten großen Schaden an!) Außerdem wäre Fr. M. zu schwach um ihrem Sohn klare Grenzen zu setzen. Für ein alleiniges Sorgerecht wäre er nicht. Ich besprach die einzelnen Punkte mit Frau M. . Sofort fing sie an zu weinen und ihre Angst , ihren Sohn zu verlieren, war wieder da.

Es schossen mir sofort folgende Gedanken durch den Kopf: “ Leon wurde schon als Säugling massiv von seinem Vater geschlagen. Er konnte kaum eine vertrauensvolle Bindung zu seinem Vater aufbauen. Auch wurde im Beisein von Leon, Fr. M. geschlagen. Leon’s Männerbild war also von Gewalt und Schmerz geprägt. Und nun war der Kinderpsychotherapeut auch ein Mann! Da braucht es Geduld und Zeit um eine vertrauensvolle Beziehung zu Leon aufzubauen. Leon war ja nun noch nicht so lange in Therapie. Meine Gedanken wurden von Frau M. unterbrochen. Sie erzählte mir, dass der Therapeut Leon von ihrem Schoß gerissen hätte und sie musste nach draußen gehen. Unglaublich! Leon war nach der Sitzung dermaßen verwirrt und in Angst, dass er zu Hause einkotete. Die Nacht schlief er nur bei seiner Mutter. Ohne ihre Nähe sei er völlig panisch durch die Wohnung gerannt.

Es reichte mir nun. Ich versprach F. M., dass ich mich mit dem Kinderarzt in Verbindung setzten würde um eine bessere Behandlung für Leon und sie bewirken zu können.  Unsere restliche Zeit  verbrachten wir mit einer stützenden und wohltuenden Entspannungsübung.

Als F. M. mein Büro verließ, rief ich sofort den Kinderarzt an. F.M. gab mir eine Schweigepflichtsentbindung hierfür. Der Kinderarzt war entsetzt über meine Erzählungen. Sofort bot er eine Alternative an. Eine diagnostische / psychiatrische Klinik für Mutter und Kind. Dort wäre die Möglichkeit gegeben, beide über 4 Wochen zu beobachten und dann eine adäquate Behandlung vorzuschlagen. F. M. solle doch zu ihm kommen, er würde dann alles weiter mit ihr besprechen.

F.M. war einverstanden. 4 Wochen später war es dann soweit. Sie konnte mit ihren Sohn in die Klinik. Ich war erleichtert und natürlich auf das Ergebnis gespannt.

Da ich auch immer sehr kritisch mit mir in meiner Arbeit bin, hoffte ich natürlich, dass ich mit meiner Einschätzung richtig lag. F.M. geriet in die Mühlen  einer Reihe von selbst überzeugter Menschen, die in ihrer jeweiligen Funktion, Macht über sie hatten. Wie ich erfahren habe, wurden viele Stellungnahmen über F. M an das Familiengericht geschickt, ohne sich selbst ein Bild zu machen. Es wurde immer wieder  auf Erklärungen und Beschreibungen des Kinderpsychologen zurückgegriffen. Also wurde keine sachdienliche Stellungnahme angestrebt, zum großen Nachteil von Fr. M. und Leon.

Der Entlassungsbericht der Klinik beinhaltete u.a.folgendes.

Leon ist schwer traumatisiert, es wird empfohlen eine Kindertherapeutin aufzusuchen.

Der Umgang mit dem Vater möge für mindestens 1 Jahr unterbrochen werden ( Es bestehe noch die Gefahr der Retraumatisierung).

Die Mutter solle eine ambulante Psychotherapie zur Ich-Stärkung anstreben.

Ambulante Erziehungshilfe über das Jugendamt wird beantragt.

Abschließend kann bestätigt werden, dass F. M. sehr liebevoll  und verantwortungsvoll mit ihrem Sohn umging. Lediglich in Situationen, in denen sie von außen negativ kritisiert wird, reagiert sie mit Unsicherheit und Angst. Aufgrund der traumatischen Erlebnisse und dadurch belastenden Auffälligkeiten von Leon, bedarf es einer vorübergehenden Erziehungshilfe.

Ich war erleichtert. Endlich gab es Hoffnung auf Besserung.

F.M. kam noch 4 mal zu mir und begann dann eine eigene Psychotherapie.

Inzwischen lebt F.M. mit ihrem Sohn allein. Der Vater meldete sich nie mehr. Das Familiengericht sprach ihr das alleinige Sorgerecht zu. Leon geht inzwischen in die Grundschule und macht weiter eine Kindertherapie. Seine Ängste haben nachgelassen und er hat einen guten und intensiven Kontakt zu einem männlichen  Sozialarbeiter der Schule.

 

 

 

Projektleitung.Wissenskongress@web.de schrieb:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Helena Gros, ich bin Teil der Projektleitung des Badischen Wissenskongresses, welcher am 28. Juni 2016 im Kurhaus-Casino Baden-Baden im Bènazetsaal stattfinden wird.
An diesem Tag werden bekannte Referenten, wie zum Beispiel Kerstin Hardt, Michael Rossié, Norman Bücher, Gregor Staub und Katja Hofmann im Kurhaus-Casino in Baden-Baden referieren. Roger Zimmerman wird das Tagesprogramm moderieren. Gerne möchten wir auch Sie zu unserer Veranstaltung herzlich begrüßen. Die verschiedenen Themen über die unsere Referenten sprechen werden, geben interessante Einblicke über Gesundheit und Fitness, Kommunikation, Motivation, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing/Vertrieb.
Unsere Zielgruppe besteht primär aus Geschäftsführern, Vertriebsleitern, Marketingexperten und angehenden Kaufleuten, welche hierbei wichtige Impulse und kreative Lösungsmöglichkeiten für sich gewinnen können. Diese Veranstaltungsidee orientiert sich an einem bereits seit vielen Jahren festetabliertem und außerordentlich erfolgreichem Veranstaltungskonzept in Stuttgart. Das Stuttgarter Wissensforum in der Porsche Arena, welches 2016 zum 15. Mal stattfindet.
Unter folgendem Link, können Sie sich einen Eindruck über den Badische Wissenskongress verschaffen.
In Zeiten wie diesen, soll auch der soziale Zweck bei unserer Veranstaltung im Vordergrund stehen. Aufgrund dessen hat sich das Organisationsteam dazu entschlossen, alle Mehreinnahmen einem wohltätigen Zweck zu Gute kommen zu lassen.
Unser Projekt wird bereits von anerkannten Unternehmen, wie der Landesmesse Stuttgart GmbH, der Stadt Baden Baden, KMU – kreative Marketing UnterstützungKerstin Hardt Personalcoaching, der Rothaus AG, Speakers Excellence Deutschland Holding GmbH, Cooking Concept und der DIMAH Messe + Event GmbH unterstützt. Als Veranstalter fungiert die Gert Schumann GmbH.
Ausführliche Informationen zu unserer Veranstaltung, den Referenten und den Preisen erhalten Sie im Anhang. Natürlich dürfen Sie mich jederzeit gerne per Mail (projektleitung.wissenskongress@web.de) oder per Telefon (Tel.: 0157 84861113) kontaktieren. Gerne können Sie uns auch auf Facebook unter Badischer-Wissenskongress verfolgen.
Sofern Sie Interesse haben an unserer Veranstaltung teilzunehmen, dürfen Sie mir gerne die Namen der Personen zukommen lassen, die eine oder mehrere Karten erwerben möchten. Die Namen werden an der Abendkasse im Kurhaus – Casino hinterlegt. Der Kartenvorverkauf startet ab dem 01.04.2016.
Nach dem Badischen Wissenskongress, bekommen Sie auf Wunsch ein Zertifikat zugeschickt, welches Ihre Teilnahme bestätigt.
Es würde uns sehr freuen Sie beim Badischen Wissenskongress begrüßen zu dürfen!
Mit freundlichen Grüßen,
Helena Gros
Projektleitung Badischer Wissenskongress
Gert Schumann GmbH